FAQ

Simeox ist ein Medizinprodukt der Klasse 2a, das ein spezifisches pneumatisches Signal in der Austemphase abgibt, um das Bronchialsekret zu verflüssigen und von den kleinen Atemwegen zu den zentralen Atemwegen zu transportieren.

Simeox hilft den Atemwegspatienten, festen und zähes Sekret zu mobilisieren und die Atemwege frei zu halten.

Der Patient nutzt das Gerät völlig entspannt, daher ermüdet er kaum.

*Dieses Signal ist im Rahmen mehrjähriger Forschung über die Eigenschaften von Bronchialsekret entwickelt worden und wirkt direkt auf die Viskosität des Sekrets.

Simeox ist kein mechanischer Hustenassistent. Die Indikation von Simeox und einem Hustenassiststen sind sehr unterschiedlich. Während ein Hustenassistent beim Abhusten des Sekrets unterstützt, zielt Simeox auf die Mobillisierung und Drainage der peripheren Lungenbereiche ab.  Simeox-Patienten können, im Gegensatz zu den meisten Patienten mit Hustenassistent, in der Regel selbständig husten.

Simeox ist für chronische Atemwegspatienten wie Mukoviszidose (Cystische Fibrose – CF), Brochiektasie, COPD, primäre ziliäre Dyskinesie u.a. entwickelt worden. Diese Patienten haben üblicherweise eine hohe bronchiale Instabilität, die Bronchien neigen dazu zu kollabieren. Simeox liefert keinen konstanten Flow, wodurch ein Kollabieren der Bronchien vermieden werden kann. Das heißt, der Patient hustet nicht und ermüdet dadurch kaum.

Simeox unterstützt alleine bei der Ausatemphase, nicht beim Einatmen. Der Patient sollte normalerweise in der Lage sein, selbst zu atmen. Daher ist eine Therapie mit Simeox bei Muskelschwäche in vielen Fällen nicht wirksam.

Ab einem Alter von 8 Jahren kann Simeox eingesetzt werden. Es gibt keine Gewichtsbeschränkungen.

Simeox ermöglicht die distale Drainage von zähem Sekret durch Verflüssigung, ohne den Patienten dabei zu sehr zu belasten und zu ermüden. Simeox hat eine befreiende Wirkung auf die Lunge, was dazu beiträgt, die Lungencompliance (Dehnbarkeit) wiederherzustellen.

Nein.
Die durchgeführte Grundlagenforschung, die zur Entwicklung von Simeox vorgenommen wurde, hat gezeigt, dass dies nicht passiert. Das Sekret fällt in den Ausgangszustand zurück, sobald das Signal stoppt. Das Sekret wird also gleichzeitig verflüssigt und transportiert.

Es gibt nur sehr wenige Geräte-Einstellungen, die vorzunehmen sind:

  • Die Zahl der Ausamungen in einem Zyklus (6, 8 oder 10 Ausatmung)
  • Die Intensität des pneumatischen Signals (25%, 50%, 75% oder 100%)

Nein.
Es müssen die Simeox Ausatmungs-Kits (Mundstück, Schlauch und Filter) verwendet werden, die von PhysioAssist bezogen werden können. Die Ausatmungs-Kits sind genau auf die das spezifische Signal ausgerichtet. Nur so kann die Wirksamkeit der Therapie gewährleistet werden.

Derzeit sammelt Simeox keine Therapiedaten.